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Aktuelles

Öffnungszeiten Geschäftsstelle

Unsere Geschäftsstelle in Pretzfeld ist immer am Dienstag und Donnerstag von 9-12 Uhr geöffnet.

Eingeschränkte Öffnungszeiten Geschäftsstelle
Ab August 2019 werden sich unsere Öffnungszeiten aufgrund von Elternzeit bis auf Weiteres auf Donnerstag 9-12 Uhr beschränken.

Unsere Veranstaltungen im Überblick

17.07.2019

(Terminverlegung vom 24.07.2019)

18 Uhr, „Waldumbau, Jungbestands-/Kulturpflege im Laubholz“ mit Benedikt Kügel (WBV) und Forstoberinspektorin Rita Satzger

Festplatz an der Hütte in Albertshof

(Achtung Verlegung Treffpunkt)

 19.07.201917 Uhr, „Waldumbau durch Naturverjüngung unter Beachtung vom Eschentriebsterben und Wegeinstandsetzung“
mit Matthias Kraft (WBV) und Forstamtsrat Stefan Ludwig
Wanderparkplatz Oberrüsselbach
 18.09.201918 Uhr, „Waldumbau und Wiederbegründung nach Käferberfall“ mit Matthias Kraft (WBV) und Forstamtsfrau Susanne SommersacherHartenreuth – Abzweigung Bienensteigweg
27./28.09.2019Motorsägen-GrundkursWannbach
12.10.20198-16 Uhr, SeilwindenkursOrt bitte in der Geschäftsstelle erfragen
31.10.2019Pflanzenbestellfrist Herbst 2019 

Klicken Sie auf die einzelnen Veranstaltungen, um weiterführende Informationen zu erhalten. Zur Anmeldung und für Rückfragen stehen wir Ihnen in der Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.

Stellenausschreibung

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Geprüfte(n) Anwärter(in) oder Förster(in) mit abgeschlossenem Studium oder eine(n) Forsttechniker(in)

Chronik 50 Jahre WBV Fränkische Schweiz

Am 1. Juni 2019 haben wir das Jubiläum anlässlich des 50-jährigen Bestehens der WBV gefeiert. Wir bedanken und herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass es ein schöner Jubiläumsabend war und bei all unseren Gästen. Wer möchte, kann die Chronik hier noch einmal nachlesen.

Sichere Aufarbeitung von Windwurf- und Bruchholz

Sturmtief „Fabienne“ hat in der Fränkischen Schweiz etliche Bäume entwurzelt oder abgebrochen. Von diesem Sturm wurden auch Laubbäume nicht verschont. Das Aufarbeiten von geworfenen Bäumen stellt besonders hohe Anforderungen an die Arbeitssicherheit. Arbeiten am Steilhang und auf oder vor Felsformationen erhöhen die Unfallgefahr zusätzlich. Daher ist ein strukturiertes Vorgehen unabdingbar:

• Vor Beginn der Aufarbeitung sind die Arbeitsschritte und das Arbeitsverfahren gründlich zu planen und festzulegen.
• Aufgrund des geringeren Unfallrisikos ist grundsätzlich der Maschineneinsatz zu prüfen, nur bei sachlich haltbaren Gründen darf davon abgewichen werden.
• Nur fachkundiges und körperlich geeignetes Personal einsetzen! Arbeiten an Profis abgeben! Die WBV kann Forstdienstleister vermitteln.
• Sicherstellen einer funktionierenden Rettungskette, d.h. Rettungswege müssen immer freigehalten werden; Netzverfügbarkeit und Rettungspunkte müssen allen Personen bekannt sein.

Die Windwurfaufarbeitung ist mit geeigneten Maschinen (Harvester, Bagger, Forstschlepper mit Seilwinde) durchzuführen. Der Maschineneinsatz ist der motormanuellen Aufarbeitung vorzuziehen. Ist es unvermeidbar, dass Maschinen und Mensch zusammen arbeiten, ist die Kommunikation zwischen Maschinenführer und Motorsägenführer sicherzustellen (z.B. über Sprechfunk). Eindeutige Kommunikationsregeln sind festzulegen. Bei gefahrbringenden Tätigkeiten wie z.B. das Abstocken von Wurzelstöcken sind Sicherungsmaßnahmen (Sichern des Wurzeltellers, Belassen eines ausreichend langen Abschnitts, Anwenden einer geeigneten Schnitttechnik) durchzuführen. Hierbei gilt stets der Grundsatz: Arbeitssicherheit geht vor Holzverlust!

Weitere Hinweise zur Arbeits- und Schnittechnik enthält auch die Handlungshilfe „Im Windwurf mit der Motorsäge“ der SVLFG.

Autor: Martin Thoma, SVLFG

Holzmarkt und Preise im 2. und 3. Quartal 2019

Die Lage auf dem Holzmarkt ist europaweit angespannt. Die Einschnittskapazitäten der Sägewerke reichen nicht aus, die gewaltigen Holzmengen aus Katastrophenschäden zu verarbeiten.
Seit Ende März werden nur noch vereinzelt Kiefernpositionen übernommen. Es ist davon auszugehen, dass über den Sommer der Borkenkäfer viele Fichtenwälder befällt und dieses Holz den Markt noch mehr belastet. Wieviel Holz die Waldbesitzervereinigungen absetzen können, wird sich noch zeigen. Alle Holzverkäufer bekommen nur geringe Kontingente zugeteilt

Die Verhandlungen mit verschiedenen Sägewerken laufen gerade. Eine genaue Preisangabe für das Nadelholz zu nennen ist schwierig, bitte fragen Sie hierzu in der Geschäftsstelle nach. Aktuell (Stand Anfang Juli) liegen die Preise für Fichten-Käferholz / D-Holz zwischen 20 und 30 € je Fm, also praktisch auf Brennholzniveau. Frische Fichte wird für ca. 50 € je Fm übernommen. Es besteht aber immer die Gefahr, dass das Holz sehr spät ins Sägewerk gefahren wird und das frische Holz bis dahin vom Borkenkäfer befallen wurde oder sich verfärbt hat (Bläuepilze).

Wie sich die Lage auf dem Frischholzmarkt in Richtung viertes Quartal entwickelt, werden wir sehen.

Buche ist nach wie vor gefragt. Starke (40 cm+) C-Buche kann für ca. 60 bis 70 € je Fm verkauft werden. Buchenbrennholz ist ebenfalls gesucht. Bei der Eiche werden je nach Qualität und Stärke zwischen 70 und 400 € je Fm angelegt.

Eine zügige Holzabfuhr kann zurzeit nicht immer gewährleistet werden. Das Holz muss an Stellen gelagert werden, wo es mehrere Monate liegen kann.

Falls Sie einen Einschlag in Eigenarbeit planen, kontaktieren Sie bitte die WBV, bevor Sie die Bäume fällen. So können wir Sie entsprechend beraten.

Fichtenholz BC-Qualität50 €/Fm
Fichtenholz Käfer20-30 €/Fm
Kiefernholz20-30 €/Fm (ab Herbst 25-50 €/Fm)
Eichenstammholz70-400 €/Fm
Buchenstammholz60 – 70 €/Fm
Palette 2,50 mnicht verkaufsfähig
Palette 3,70 mnicht verkaufsfähig
Industrie –und Brennholz Buche-IL 20 €/Fm
Industrie- und Brennholz FK-Holz 20 €/Fm

Nadelstammholzpreise jeweils für das Leitsortiment 2b

 

Aushaltekriterien

Fichte  und  Kiefer  Langholz:  ab  10 m  in  Meterschritten  bis  18 m plus 2 % Übermaß. Am starken Ende (Stock) max. 65 cm und am schwachen Ende (Zopf) mindestens 18 cm ohne Rinde. Das Holz muss gerade sein! Verschnittlängen mit 5, 6, 8, 9 m + 2% Übermaß dürfen dazu gelegt werden.

Fichte und Kiefer/Lärche Fixlänge: 5,0 m + 10 cm Übermaß schneiden.  Zopf mind. 18 cm o.R., Stock maximal 65 cm o.R. (4,10 m Fichte nur in Ausnahmefällen, für schwächere Hiebe: Zopf 14 cm o.R. und Stock 55 cm.).

–    Eichenstammholz ab 4,0 m + 20 cm in Meterschritten ab Zopf 38 cm o.R.. Keine Schwarzäste! Bitte Rücksprache vorab.
–    Buchenstammholz nur nach Rücksprache; im Notfall ab 5,10 m + 20 cm, in Meterschritten (Mindestzopf 40 cm!!)
–    Industrieholz Laub oder Nadel, Zopf 6 cm o.R. (2 oder 3 oder 4 m Länge), Stock 65 cm (bitte im Hieb für eine Länge entscheiden)
–    Buchenbrennholz 4 oder 5 m, Zopf 15 cm o.R.

Beim Laubholz bitten wir darum, die Stämme einzeln aufzulegen, also NICHT zu poltern.

Ergebnisse der Laubwertholzsubmission und der Nadelwerholzversteigerung 2018

Die entsprechenden Presseinformationen sowie detaillierten Ergebnisse finden Sie auf der Internetseite der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberfranken w.V.

WBV-Rückewagen

Zudem möchten wir darauf hinweisen, dass wir noch Nutzer für unsere Rückewägen  (Forest-Master RW 10) suchen. Die Standorte sind Hartenreuth, Niedermirsberg und Mostviel. Bitte melden Sie sich bei Interesse in der Geschäftsstelle.