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Sortimentsüberblick und Güteeinteilung

In der Forstwirtschaft werden allerlei Abkürzungen und Bezeichnungen benutzt, die vielen Waldbesitzern, die das erste Mal Holz vermarkten, neu und fremd erscheinen. Eine Vielzahl von Bezeichnungen werden angewandt, ohne dass der Gegenüber eine Vorstellung von den Hintergründen und deren Bedeutung hat. Um Ihnen den Umgang mit diesen Bezeichnungen zu vereinfachen, werden wir Ihnen jetzt die gängigen Sortimente in unserer WBV aufzeigen und erläutern.

Güteklassen (GKl):

A

Gesundes Holz mit ausgezeichneten Arteigenschaften, fehlerfrei oder nur mit unbedeutenden Fehlern z.B. Furnier- und Teilfunierholz (F und TF)    (hauptsächlich für sehr gute Eiche)

B

gesundes, gerades und nicht grobastiges oder abholziges Holz

C

krummes, grobastiges, abholziges, leicht rissiges Holz, nur leichte Faulstellen zulässig

D

Holz mit Fäule, beil- und nagelfest, mit starken Rissen und anderen Fehlern- muss mind. zu 40% des Durchmessers gewerblich verwendbar sein,

NSF

“Nicht-Säge-Fähig”, zu starke Risse, zu abholzig oder gedreht, zu faul u.a.Achtung: Abschläge bei schlechter Qualität (C) auch im Frischholz

BC

Mischgüten:
Kiefer: findet bei dieser Baumart häufig Verwendung, als durchschnittliche Qualität(beinhaltet gesunde gerade Stämme aus dem unteren Stammbereich, sowie astige und auch gekrümmte Stämme aus dem Gipfelbereich)
Fichte: ist bei uns die Bezeichnung für Käferholz aus Buchdrucker oder Kupferstecherbefall (Rindenbrütende Insekten)
Stärkeklassen (StKl):
1a = (10-14cm) 1b = (15-19cm) Oftmals werden Sie nur Preisstaffelungen bis zur Klasse 2b entdecken. Ab dieser Stärkeklasse gibt es dann gleiche Preise für alle darüberliegenden Stärkeklassen.
2a = (20-24cm) 2b = (25-29cm)
3a = (30-34cm) 3b = (35-39cm)
4 = (40-49cm) 5 = (50-59cm)
6+ = (60cm –  )