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StMELF: Waldbesitzer testen neue Zukunftsbäume

Stand 05.05.2026

24 Foto Tag des Baumes Atlaszeder im Praxisanbauversuch Norbert Wimmer final

Praxisanbauversuch mit Atlaszeder, Quelle: Norbert Wimmer/LWF 

Der Klimawandel setzt Bayerns Wäldern zu. Um sie fit zu machen, weitet der Freistaat die Forschungsaktivitäten aus. „Mit einer eigenen Förderung unterstützen wir Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer gezielt dabei, neue Baumarten auszuprobieren“, erklärte Forstministerin Michaela Kaniber anlässlich des Tags des Baumes. Und weiter: „Mit vielen kleinen Anbauversuchen gewinnen wir so wertvolle Erfahrungen für zusätzliche Baumarten, die dem Klimawandel standhalten.“

Die sogenannten Praxisanbauversuche funktionieren als so genannte Citizen-Science – sprich „Bürgerwissenschaft“: Mit Beratung und finanzieller Unterstützung durch die Forstverwaltung testen Waldbesitzer auf verschiedenen Standorten den Anbau neuer Baumarten, wie zum Beispiel Baumhasel, Atlaszeder, Bornmüllertanne oder Libanonzeder. Für solche Baumarten erhalten sie neun Euro pro Pflanze und die Aussicht auf einen neuen, klimastabilen Wald. Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft sowie das Amt für Waldgenetik begleiten die Versuche wissenschaftlich. Sie sammeln Daten darüber, welche Baumarten und Herkünfte auf den jeweiligen Standorten am besten wachsen. Von diesen Erkenntnissen profitieren dann wiederum alle Waldbesitzer.


Diese Förderung von Praxisanbauversuchen im Privat- und Körperschaftswald ist deutschlandweit einzigartig. Das Angebot findet großen Anklang: Aktuell wachsen bereits auf mehr als 76 Hektar, aufgeteilt auf über 550 einzelne Flächen, insgesamt 230 000 Pflanzen. Die Anbauversuche beinhalten 24 verschiedene neue Baumarten.

Weitere Informationen zu Praxisanbauversuchen finden Sie unter https://www.waldbesitzer-portal.bayern.de/unser_angebot/foerderung-von-praxisanbauversuchen/index.html

Hinweis an Redaktionen: Das angefügte Bild 1 zeigt einen Praxisanbauversuch mit Atlaszeder. Der Abdruck ist mit Angabe Norbert Wimmer/LWF honorarfrei.

Presseinformation des Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus vom 24.04.2026

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